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GULag Nr 5 Ketschendorf/Fürstenwalde ------------------------------------------------------------------------
Stalin hatte mit der Besetzung Ostpolens im September 1939 den Befehl erteilt diese Gebiete von feindlichen Elementen zu säubern.
Was er unter feindlichen Elementen verstand, ist in den Akten seiner 50 bis 55 Millionen Opfer zu finden. Diese Akten, gelagert im Staatsarchiv der Russischen Föderation (GARF) in Moskau, enthalten die Leitverzeichnisse
9401 sowie 9409 und betreffen das Schicksal von tausenden ermordeten Menschen, verscharrt im "Wäldchen" , nur wenige Meter entfernt von der Autobahn Berlin -Frankfurt/Oder.
Mit dem Buch "Die Strasse die in den Tod führte". Zur Geschichte des Speziallagers Nr.5 Ketschendorf/Fürstenwalde von Renate und Jan Lipinsky, erhalten wir einen Einblick von dem Greuel über nur eines der
unzähligen Kellergefängnisse und GULags, welche wie ein Spinnengewebe von Mördergruben des KGB, das kommunistische Herrschaftsgebiet der Sowietunion überzog.
Werner I.Juretzko
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